Mit viel Optimismus gingen die Eagles in das zweite Aufeinandertreffen an diesem Wochenende.  Es entwickelte sich auch von Beginn an ein sehr schnelles und offensives Spiel beider Teams. Nach einer Vorlage von Jenna Welch gelang in der 8. Minute Kelly Kittredge durch einen “Blueliner” im Powerplay der verdiente Führungstreffer der Salzburg Eagles.  Die Sabres zeigten sich davon keinenfalls geschockt und konnten das Tempo entsprechend hoch halten. So war es dann die Teamspielerin Charotte Wittich, die mit zwei Treffern (11.PP,14.) noch im ersten Drittel die Sabres in Führung brachte.

Chancen auf beiden Seiten trotz starke Defensivarbeit beider Teams waren wirklich beste Werbung für den Dameneishockeysport. So gelang nur mehr der Sabresspielerin Anna Meixner, selbst gebürtige Salzburgerin, durch einen Shorthander (26.)  der einzige weitere Treffer in dieser Partie.

“Wir hatten unsere Möglichkeiten und konnten die Sabres doch mächtig ärgern. An der Kaltschnäutzigkeit vor dem gegnerischen Tor müssen wir noch arbeiten”, so die Amerikanerin Kelly Kittredge.

DEC Salzburg Eagles gegen EHV Sabres Wien   1 : 3 (1:2,0:1,0:0)  Treffer für Salzburg durch Kelly Kittredge

Den Schuss von Pia Pren (51) wehrte Paula Marchhart ab……..

Das Samstagspiel war Werbung für schnelles und ideenreiches Dameneishockey. Die Eagles lagen zwar nach 2 Minuten durch ein unglückliches Tor  bereits mit 0:1 zurück. Aus einem Gestocher vor dem Tor wurde der Schuss der Wienerin Anna Hansa von einer Salzburgerin unhaltbar ins Goal gelenkt. Die Sabres zeigten in diesem Drittel durch schnelle Kombinationen und den direkten Zug aufs Tor, dass sie zurzeit das stärkste Team der Liga sind. Der soliden Defensivarbeit der Eagles war jedoch nicht  mehr anzukommen. Kein weiteres Tor im Startdrittel.

Die Eagles kamen im Mitteldrittel dank viel Laufarbeit der drei Linien zu gutes Torchancen, scheiterten jedoch an der starken Schlussfrau der Sabres. Auch die schnellen Angriffe der Sabres endeten bei der Teamtorhüterin Paula Marchhart.

Das Schlussdrittel hatte es in sich. Beide Teams in Augenhöhe und leichte Vorteile der Eagles. Ein starkes Powerplay der Salzburgerinnen zehn Minuten vor Schluss konnte trotz guter Torchancen nicht mit einem Torerfolg abgeschlossen werden. Das die Sabres unter Druck kamen zeigte auch seine Spuren auf der Betreuerbank. Timeout der Wienerinnen - damit die Ordnung wieder in das Spiel kommt.  Doch die Eagles spielten weiter agressiv und mit konsequentem Forececk. Trotzdem war vor dem Salzburger Tor auch immer wieder höchste Gefahr. So auch in der 56.Minute = eine Wiederholung der Geschichte zum ersten Treffer. Esther Kantors Schuss wurde wieder unglücklich durch eine Salzburgerin ins eigene Tor zum 0:2 abgelenkt. Das war natürlich in diesem engen Spiel die Entscheidung.

“Unser Spiel war heute wirklich sehr gut. Jetzt freuen wir uns auf die Revanche im zweiten Spiel am Sonntag. Dann werden wir den Sabres nochmals richtig Wiederstand bieten - und vielleicht haben wir dann das Spielglück auf unserer Seite”, so Kapitänin Marlene Brunner.

Glimpflich verlief zum Glück der schwere Sturz der Eagles Verteidigerin Paulina Polczik gegen die Bande. “Gestauchter Nacken, Zerrungen und Prellungen - schmerzhaft, aber ich hoffe, ich bin bald wieder voll fit”, so Paulina nach dem Check im UKH Salzburg.

DEC Salzburg Eagles gegen EHV Sabres Wien   0 : 2 (0:1,0:0,0:1)

Zwei Spiele gegen KMH Budapest, die ähnlicher nicht verlaufen hätten können. Ein kompaktes Salzburger Team bis zur Hälfte des Spieles - dann immer stärker werdende Budapesterinnen,. Ausgeglichen nach regulärer Spieldauer. Am Ende gingen letztlich in beiden Spielen die Eagles aus Salzburg als Siegerinnen vom Eis.

Am Samstag setzten die Eagles mit schnellem und druckvollem Spiel die Ungarinnen von Beginn an unter Dauerdruck. Nach Treffern von Julia Kainberger (4. min) und Jenna Welch (7.min) zeichnete sich ein sicherer Erfolg ab. Gegen Mitte des Spieles kam jedoch die Heimmannschaft immer besser ins Spiel. Die Folge war der Anschlusstreffer (24.min) und im Schlussdrittel mussten die Eagles auch noch den Ausgleich hinnehmen. Die folgende Overtime dauerte dann genau 23 Sekunden, ehe Jenna Welch das Spiel für Salzburg entscheiden konnten.

Spiel zwei am Sonntag - Eva Verworner brachte die Eagles abermals nach klarer Überlegenheit in Führung (29.min). Auch bei diesem Spiel verabsäumten die Salzburgerinnen schnell eine sichere Führung herauszuarbeiten. So kam es, wie es kommen musste - in der 51 Minute schafften die Budapesterinnen durch Woodward den Ausgleich. Zudem waren die starken Leistungen beider Torhüterinnen sehenswert. Auch bei diesem Aufeinandertreffen keine Entscheidung nach 60 Minuten. In der Overtime gab es trotz einiger guter Torchancen auf beiden Seiten auch keine Entscheidung. Im Penalty schießen trafen Aby Lacking und Jenna Welch für die Salzburgerinnen. Dazu krönte Torfrau Paula Marchhart ihr fehlerloses Spiel mit tollen Paraden. So sicherten die Salzburg Eagles vier wichtige Punkte in der EWHL aus diesen beiden Spielen.

„Wir verabsäumten es in unseren Druckphasen die Spiele vorzeitig zu entscheiden. Dazu ließen wir die Ungarinnen in den Schlussdritteln zu viel Platz. Zufrieden bin ich jedoch mit der Nervenstärke. Somit konnten wir zwei so enge Partien erfolgreich abschließen”, sagte Spielertrainerin Vera Pancakova, die leider aufgrund einer Verletzung am Knie nicht wie gewohnt auch aktiv in das Spiel eingreifen konnte.

KMH Budapest :  Salzburg Eagles (Samstag, 06.12.)  2:3 ( 0:2, 1:0,1:0, 0:1) Treffer für Salzburg: Julia Kainberger, Jenna Welch (2)

KMH Budapest :  Salzburg Eagles (Sonntag, 07.12.)  1:2 ( 0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1) Treffer für Salzburg: Eva Verworner, Jenna Welch(entscheidender Penalty)

Nächste Spiele der Salzburg Eagles am Samstag, 13.12. (Volksgarten Salzburg, 16,15 Uhr) und am Sonntag, 14.12. (Volksgarten Salzburg, 12,15 Uhr). Bei beiden Spielen ist der Tabellenführer und der Serienmeister EV Sabres Wien zu Gast.

Mit viel Druck und konsequentem Forecheck setzten die Eagles aus Salzburg von Beginn an die Bozenerinnen kräftig unter Druck. Die daraus resultierenden Chancen konnten jedoch vorerst nicht in Tore umgemünzt werden.

Erst Aby Laking gelang im zweiten Abschnitt die Torsperre zu durchbrechen. Sie brachte die ersatzgeschwächten Salzburgerinnen verdient in Führung. Danach gab es doch einige fragwürdige Foulentscheidungen gegen die Gäste aus Salzburg. Dies setzte sich auch im letzten Drittel fort. Viele Unterzahlzeiten der Salzburgerinnen brachte die Südtirolerinnen wieder besser ins Spiel. Ein neuerliches Powerplay nutzten die Südtirolerinnen drei Minuten vor Spielende zum Ausgleich und retteten sich damit in die Overtime. Diese brachte kein weiteres Tor.  Beim entscheidenden Penaltyschießen behielten die Boznerinnen die Nerven und gewannen somit schließlich dieses wichtige Spiel.

„Schade, dass wir im Schlussabschnitt nicht an unser kraftvolles und konsequentes Offensivspiel des ersten Spielabschnitts anknüpfen konnten. Auch einige fragwürdige Strafen gegen uns waren dabei nicht hilfreich”, sagte Torschützin Aby Laking nach der unglücklichen Niederlage.

EV Bozen Eagles :  DEC Salzburg Eagles    2:1 ( 0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 1:0) Treffer für Salzburg: Aby Laking

Die Eagles gingen  als Tabellenführer und somit als Favorit in die beiden Heimspiele gegen Budapest.

Die erste Partie am Samstag war auch von einer klaren Feldüberlegenheit der Eagles gekennzeichnet. Jedoch scheiterten die Salzburgerinnen an ihrer Abschlussschwäche. Nicht weniger als 52 Torschüsse waren nötig, um zwei Treffer zu erzielen. Der 2 : 3 Sieg an diesem Abend ging jedoch an die Budapesterinnen, die mit drei Kontertreffern deutlich effizienter  ihre wenigen Chancen zu nutzen wussten.

Nach einigen Umstellungen in den Angriffslinien war am Sonntag im zweiten Aufeinandertreffen doch ein Sieg für die Eagles programmiert. Deutlich schneller und körperbetonter gingen beide Teams ins Spiel. Nach einem torlosen ersten Drittel gab es im zweiten Abschnitt für die Zuschauer gleich vier sehenswerte Tore zu sehen. Die Führungen der Salzburgerinnen glichen die Ungarinnen jeweils aus. Durch einen Penalty hatte Jenna Welch auch die große Chance, die Eagles im zweiten Abschnitt abermals in Führung zu bringen - doch die Torfrau der Ungarinnen war nicht zu bezwingen. Somit ging es wieder mit einem Gleichstand in die Pause. Im Schlussdrittel erhöhten die Eagles aus Salzburg nochmals das Tempo. So war es Melanie Hager, die mit einem schnellen Angriff das Heimteam neuerlich in Führung brachte. Jetzt mussten auch die Budapesterinnen mehr für die Offensive tun. Dadurch entstand mehr Raum vor dem ungarischen Tor. Acht Minuten vor Spielschluss nütze Spielertrainerin Vera Puncakova eine Unachtsamkeit der Deffensive und erhöhte auf 4 Treffer für Salzburg. Kurz vor Schluss der Versuch der Ungarinnen, mit sechs Feldspielerinnen nochmals ins Spiel zurück zu kommen - doch ein Emty Net Goal durch Aby Lacking war die endgültige Entscheidung. Letztendlich setzten sich die Eagles dank der höheren Routine und ihrer Konditionsstärke doch noch mit 5:2 klar durch.

Salzburg Eagles : KMH Budapest (Samstag, 15.11.)        2:3 ( 1:1, 1:2, 0:0) Treffer für Salzburg: Melanie Hager, Jenna Welch

Salzburg Eagles : KMH Budapest (Sonntag, 15.11.)         5:2 ( 0:0, 2:2, 3:0) Treffer für Salzburg: Vera Pancakova (2), Kelly Kittredge, Melanie Hager, Aby Laking

Melanie Hager erzielte den wichtigen dritten Treffer

Weitere Informationen finden Sie  unter “Nachwuchs” !!!!

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